SVP-Erfolg im Kantonsrat: Steuerzahler werden entlastet
- Marc Bochsler
- vor 4 Tagen
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Die Debatte um die Steuersenkung im Kanton Zürich hat eine klare Richtung: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern um eine grundlegende Entscheidung für die Zukunft unseres Kantons. Die SVP fordert eine 5-prozentige Steuersenkung ab 2026, um die Bevölkerung, den Mittelstand und die Wirtschaft zu entlasten. Dabei steht die Frage im Raum, ob wir den Staatshaushalt weiter ungebremst wachsen lassen oder endlich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler entlasten.
Zürich hat kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Zwischen 2016 und 2024 erzielte der Kanton Zürich fast 4 Milliarden Franken Überschüsse. Für 2025 erwartet die Finanzverwaltung erneut einen Überschuss von rund 700 Millionen Franken. Gleichzeitig steigen die Ausgaben im Budget 2026 um 725 Millionen Franken, was einem Plus von 3,7 Prozent in nur einem Jahr entspricht.
Dieses Wachstum ist nicht normal und auch kein Zufall. Es zeigt, dass der Staatshaushalt überhitzt ist. Das Geld gehört nicht dem Staat, sondern den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern. Die Frage ist, ob wir weiterhin zulassen, dass der Staat über seine Verhältnisse lebt, oder ob wir die Ausgaben endlich in den Griff bekommen.
Warum eine 5-prozentige Steuersenkung sinnvoll ist
Die SVP beantragt eine Steuersenkung von 5 Prozent, weil sie verantwortbar und notwendig ist. Wenn eine Senkung von 3 Prozent möglich ist, dann gilt das erst recht für 5 Prozent. Dabei bleiben der mittelfristige Ausgleich und die Investitionen gesichert. Das Steuersubstrat wächst stabil, und die Rechnung fällt seit Jahren besser aus als das Budget.
Andere Kantone senken bereits ihre Steuern. Wer heute nicht handelt, riskiert morgen an Attraktivität zu verlieren. Eine Steuersenkung stärkt den Mittelstand und die Leistungsträger, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden.
Die immer gleichen Gegenargumente widerlegt
Jedes Jahr wird behauptet, der Service public sei durch Steuersenkungen gefährdet. Doch ein Kanton mit einem Budget von über 20 Milliarden Franken kann seine Grundaufgaben nicht erfüllen, nur weil er 3 oder 5 Prozent weniger Steuern einnimmt? Das klingt nicht glaubwürdig.
Das Problem liegt nicht beim Steuerfuss, sondern bei einem Staat, der ständig wächst und falsche Prioritäten setzt. Steuersenkungen sind kein Risiko, sondern eine Chance, den Staatshaushalt zu entlasten und die Wirtschaft zu stärken.
Appell an die Verantwortung aller
Es ist Zeit, die Bevölkerung und die Wirtschaft zu entlasten. Die SVP fordert eine klare Entscheidung für eine 5-prozentige Steuersenkung ab 2026. Damit setzen wir ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit und für einen Staat, der im Rahmen seiner Möglichkeiten bleibt.
Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haben das Recht, dass ihr Geld sinnvoll eingesetzt wird. Ein überhitzter Staatshaushalt darf nicht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger weiter wachsen. Die Zukunft des Kantons Zürich hängt davon ab, ob wir jetzt handeln.
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